Noch 20 Jahre Kohlekraft – von einem gesellschaftlichen Konsens kann keine Rede sein!

Bild des/r Benutzers/in Kerstin Seeger

Die deutsche Kohlekommission kommt zu einem ernüchternden Ergebnis:

Kurzfristig werden nur Kraftwerke reduziert, die sowieso abgeschaltet werden sollten oder noch nie in Betrieb waren. Der endgültige Kohleausstieg soll sich dann bis 2038 hinziehen. Zusätzlich werden Milliarden-Entschädigungen an die Kohlekonzerne fließen.

Es müsste ein Ausstiegspfad beschlossen werden, der mit der Begrenzung der Klimaerwärmung auf maximal 1,5 Grad Celsius kompatibel ist. So zumindest der ursprüngliche Auftrag der von der Bundesregierung eingesetzten Kohlekommission. Dafür müsste jetzt die Hälfte der Kohlekapazitäten in Deutschland vom Netz! Davon ist aber keine Rede, obwohl die Mehrheit der Menschen in Deutschland einen möglichst schnellen Ausstieg aus der Kohle befürwortet. Hinter den Erwartungen dieser Menschen bleiben die Vorschläge der Kohlekommission weit zurück.

In den kommenden Monaten können wir gemeinsam mit vielen anderen weiter Druck für einen Kohleausstieg machen, der mit der Begrenzung der Klimaerwärmung auf unter 1,5 Grad Celsius kompatibel ist.

Aktionen

Bereits in der ersten Februarwoche planen die Aktionsbündnisse Ende Gelände und Extinction Rebellion eine Aktionswoche unter dem Motto „Das Ergebnis der Kohlekommission ist kein Konsens!” .

Hier geht’s zum Aufruf und zu den Terminen: https://www.ende-gelaende.org/de/news/aufruf-zur-aktionswoche/#main

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