Innerer Wandel

Der Innere Wandel ist ein zentrales Element der Transition Bewegung,

denn ohne einen inneren Wandel kein äußerer Wandel.

 

Für den angestrebten Kulturwandel zu einer lebensbejahenden, nachhaltigen und gerechten Gesellschaft im Einklang mit der Natur und ihren universellen Gesetzmäßigkeiten braucht es Bewusstwerdung, Haltungsveränderung und Einüben neuer Verhaltenweisen.

Dazu gehört das Wissen um einen hilfreichen Umgang mit eigenen Gefühlen und Glaubenssätzen, das Wissen um die Wichtigkeit von Lebenssinn und Genuß für das menschliche Wohlbefinden. Aufbau und Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen sind Voraussetzung für ein erfülltes Leben und für funktionierende Initiativen. Erst wenn wir uns selbst und unsere Verbundenheit mit Allem wieder wahrnehmen und annehmen können, können wir kraftvoll aus der Mitte heraus handeln und gemeinsam eine zukunftsfähige, resiliente Gemeinschaft aufbauen.

Wir brauchen in unseren Gruppen eine neue Kultur für den Umgang mit sachlichen Anforderungen, die oft priorisiert werden und für den Umgang mit (zwischen-)menschlichen Bedürfnissen, die eher vernachlässigt werden. Was können wir dafür tun, dass die Arbeit in der Initiative mehr Lebensfreude und Kraft gibt als Energie kostet? Wie gehen wir präventiv gegen Selbstausbeutung und Burn-Out vor? Welche Formen und Rituale können wir  einführen, um möglichst viele positive Erlebnisse zu ermöglichen? Wie finde ich persönlich eine passende und tragfähige Balance zwischen Aktivitäten für Transition Town, Erwerbsarbeit, Familie und Erholung? Wie lösen wir Konflikte? Wie entwickeln wir spirituelle und kollektive Intelligenz, um unsere Visionen und Purpose zu leben?

Antworten finden wir u.a. bei Max Planck (Quantenphysik), Ken Wilber (Integrale Theorie), Otto Scharmer (U-Theorie), Martin Seligman (Positive Psychologie), Joanna Macy (Tiefenökologie), Sobonfu Somé (Ritualarbeit), Scott Peck (Gemeinschaftsbildung), Annegret Hallanzy (WIR-Stil-Kommunikation), Jon Kabat-Zinn (Achtsamkeit), u.v.a.

Herzlichst

AG Innerer Wandel (Anaim Gräff, Ruth Habermehl + Karin Schulze)