Parteifrei wählen - ein Weg zur Basisdemokratie

Bild des/r Benutzers/in Wolf Bergelt

Angesichts der Schwierigkeiten, die naturgemäß mit einer Parteigründung verbunden sind, möchte ich auf die Möglichkeit parteifreier Direktkandidaturen hinweisen, die in der politischen Geschichte unseres Landes bisher fast gänzlich ungenutzt geblieben sind. Der große Vorteil besteht darin, dass keine Parteistrukturen und kein Fraktionszwang nötig, sondern alle nur dem Ethos eines gemeinsamen Programms, den Wählern und ihrem persönlichen Gewissen verpflichtet sind, so dass im parlamentarischen Idealfall nicht mehr zwischen ideologischen Lagern, sondern nur noch um Sachfragen gerungen würde. Daraus erwächst zwingend auch ein anderer Geist des gegenseitigen Zuhörens, der so dringend nötig ist. Zudem ist die Gefahr der Unterwanderung und Zersetzung durch Lobbyismus wesentlich geringer und besser (durch den Wähler) kontrollierbar als bisher.

Im Blick auf die Schwerfälligkeit herkömmlicher politischer Formen bedarf es m.E. jetzt auch neuer Wege, die ohne großen Aufwand zielführend und effizient zu sein vermögen. Es wäre doch gelacht, wenn sich unter Millionen Bürgern nicht in kurzer Zeit 299 integre Direktkandidaten finden ließen, die dafür gewillt und auch geeignet sind. Ein denkbares Programm und äußeres Gefäß steht in Form von parteifrei dazu schon bereit. WB

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